Warum ist Ube violett?
Es ist das Erste, was auffällt: dieses intensive, fast unwirkliche Violett. Und doch verdankt Ube seine Farbe keinem Farbstoff. Nur der Natur.
Hier ist die einfache und faszinierende Wissenschaft hinter der fotogensten Farbe in Ihrer Tasse.

Das Geheimnis steckt in einem Wort: Anthocyane
Das Violett des Ube stammt von natürlichen Pigmenten namens Anthocyane.
Es sind Moleküle, die die Pflanze selbst produziert, aus der Familie der Flavonoide. In der Natur färben sie eine Vielzahl von Früchten und Gemüsen rot, blau oder violett.
Kinampay ist besonders reich daran: Das erklärt seine so tiefe Farbe, während andere Yamswurzeln blass bleiben.
Kein Farbstoff, kein Zusatz. Das Violett des Ube wird vollständig von der Pflanze erzeugt. Eine Farbe, die in der Erde gewachsen ist, nicht im Labor.
Ein Violett, das seinen Ton wechselt
Jetzt kommt der faszinierende Teil.
Anthocyane reagieren empfindlich auf Säure. Je nachdem, was man ihnen hinzufügt, können sie leicht ins Rosa, Malvenfarbene oder Bläuliche kippen. Ein Spritzer Zitrone, eine mehr oder weniger neutrale Milch, und die Nuance verändert sich.
Deshalb ist die Farbe des Ube nie ganz dieselbe. Das ist kein Makel: Es ist eine Signatur.
Anthocyane dienen als natürliche pH-Indikatoren. Dieselben Pigmente, die Ube färben, wechseln je nach Säuregehalt ihren Ton – wie in einem kleinen essbaren Chemieexperiment.
Die Pigmente der NaturDieselben Pigmente wie die Heidelbeere
Ube ist in guter Gesellschaft.
Die Anthocyane sind ihm nicht eigen. Man findet sie in der Heidelbeere, der Brombeere, der blauen Traube, dem Rotkohl oder auch im schwarzen Reis.
Jedes Mal dieselbe Magie: eine intensive Farbe, aus der Pflanze geboren, ohne den geringsten Kunstgriff.
Natürliche Farbe oder Farbstoff: der wahre Unterschied
Viele violette Produkte verdanken ihren Ton zugesetzten Farbstoffen. Ube hingegen färbt sich von selbst.
Das ist der ganze Unterschied zwischen einer im Labor hergestellten Farbe und einer, die in der Erde gewachsen ist. Erstere ist immer gleich; letztere lebt, atmet, variiert leicht. Genau das macht ihren Reiz aus.
Ein zu grelles, fast neonartiges Violett sollte übrigens Misstrauen wecken: Die Natur bleibt stets ein wenig sanfter.
Für ein strahlendes Violett in Ihren Rezepten lösen Sie das Pulver in etwas heißer Flüssigkeit auf, bevor Sie es einrühren. Die Farbe entfaltet sich dann voll.
Ein zu 100 % pflanzliches ViolettEin Violett, das nichts nachahmt.
Es ist sein Ausweis.
Dieses tiefe Violett erkennt man unter tausend. Es ist sanfter, lebendiger als künstliche Farbstoffe, die oft greller, aber seelenlos sind.
In einer Zubereitung genügt ein Hauch Ube, um alles zu verwandeln.
Eine Farbe, die sich kochen lässt
In einem Latte, einem Eis oder einem Kuchen färbt Ube mühelos und ohne chemischen Beigeschmack.
Sein Ton hält in der Zubereitung gut, auch wenn er sich je nach Zutaten leicht verändern kann. Das Violett wird zum Genuss, und jedes Rezept bekommt den Anschein eines kleinen Kunstwerks.
Das schönste Violett gelingt so
Wenige Handgriffe genügen für eine strahlende Farbe.
Lösen Sie zuerst das Pulver in etwas heißer Flüssigkeit auf: Die Farbe entfaltet sich voll. Dosieren Sie nach gewünschter Intensität: mehr Pulver, mehr Violett. Vermeiden Sie zu viel Säure, wenn Sie ein tiefes Malvenlila einem eher rosigen Ton vorziehen.
- Das Violett des Ube ist zu 100 % natürlich, verdankt sich den Anthocyanen.
- Es kann je nach Säuregehalt leicht variieren: Das ist normal.
- Aufgelöst und gut dosiert, verleiht es all Ihren Rezepten eine spektakuläre Farbe.
Lust auf alles Wissenswerte? Was ist Ube? Und zum Geschmack: Ube oder Matcha.
Dieses Violett mit eigenen Augen sehen?
Nichts geht über die erste Tasse Ube. Mit unserem Pulver zuzubereiten oder in 30 Sekunden fertig mit unseren Kapseln.
Ihre Fragen zu seiner Farbe.
Warum ist Ube violett?
Dank der Anthocyane, natürlicher Pigmente, die auch in Heidelbeere oder Rotkohl vorkommen. Es wird kein Farbstoff zugesetzt.
Ist das Violett des Ube natürlich?
Ja, völlig. Es enthält keinen zugesetzten Farbstoff: Die Farbe kommt von der Pflanze selbst.
Was sind Anthocyane?
Natürliche Pigmente aus der Familie der Flavonoide, von Pflanzen produziert, die vielen Früchten und Gemüsen ihre roten, blauen und violetten Töne verleihen.
Warum ist Kinampay so violett?
Weil es besonders reich an Anthocyanen ist. Das verleiht ihm eine tiefere Farbe als generischen Yamswurzeln.
Kann sich die Farbe des Ube ändern?
Leicht, ja. Die Anthocyane reagieren auf die Säure der Zutaten, mit denen man sie mischt, und kippen ins Rosa oder Bläuliche.
Wie erzielt man ein intensiveres Violett?
Lösen Sie das Pulver in etwas heißer Flüssigkeit auf und erhöhen Sie die Dosis leicht. Je mehr Pulver, desto tiefer das Violett.
Hält die Farbe des Ube beim Kochen?
Recht gut. Sie bleibt in den meisten Zubereitungen klar, auch wenn sie sich leicht verändern kann.
Ist Taro genauso violett wie Ube?
Nein, Taro ist oft weiß oder blass, mit einigen Nuancen. Seine violette Farbe wird meist zugesetzt.