Was ist Ube?
Eine Wurzel von den Philippinen. Ein Violett, das man für unwirklich halten könnte und das doch zu 100 % natürlich ist. Ein ganz milder Geschmack, zwischen Vanille und Haselnuss.
Das ist Ube: die Zutat, die eine schlichte Tasse in eine kleine Reise verwandelt.

Eine Yamswurzel wie keine andere
Ube (gesprochen « u-be ») ist eine violette Yamswurzel. Botaniker nennen sie Dioscorea alata: die Knolle einer kletternden Liane, die in den Tropen wächst.
Es ist weder eine Kartoffel noch ein Taro noch eine Süßkartoffel. Es ist eine echte Yamswurzel, verwandt mit denen, die man in Afrika oder Asien anbaut, aber mit einer ganz eigenen Signatur: einem Fruchtfleisch von tiefem, völlig natürlichem Violett.
Selten, in Europa noch wenig bekannt, auf den Philippinen seit Generationen geliebt. Wohl dieser Kontrast macht es so kostbar.
Auf den Philippinen ist Ube keine Mode: Es ist eine Kindheitserinnerung. Man findet es in Geburtstagskuchen, in Eis und im Halo-Halo, dem gefrorenen Dessert der Festtage.
Ube in Kürze
- Name: Ube oder violette Yamswurzel
- Botanischer Name: Dioscorea alata (Familie der Yamswurzeln)
- Typ: Knolle einer tropischen Liane
- Herkunft: Philippinen, Heimat des Kinampay
- Farbe: intensives Violett, 100 % natürlich (Anthocyane)
- Geschmack: mild, vanillig, leicht nussig
- Koffein: keins, von Natur aus
Kinampay, die Königssorte aus BoholEin Schatz, geboren auf den Philippinen.
Dort wird Ube weitergegeben wie ein Familienrezept.
Man baut es im Archipel seit Jahrhunderten an, lange bevor es die Cafés der Welt eroberte. Die begehrteste Sorte, das Kinampay, ist mit der Insel Bohol verbunden: ein Ube, bekannt für seinen Duft und seine tiefe Farbe.
Genau diese Sorte haben wir für Ube Time gewählt.
Weder Kartoffel noch Taro
Das ist die häufigste Verwechslung. Drei Wurzeln, oft vermischt, dabei sehr verschieden.
Die violette Süßkartoffel gehört einer ganz anderen Pflanzenfamilie an. Der Taro hat ein meist weißes oder gräuliches Fruchtfleisch: Sein violetter Ton wird in der Regel zugesetzt. Ube hingegen ist von Natur aus violett und süßer.
Unsere ausführlichen Vergleiche: Ube oder Taro und Ube oder Matcha.
Ein Violett, das nicht täuscht
Die meisten violetten Lebensmittel verdanken ihre Farbe einem Farbstoff. Ube nicht.
Sein Ton stammt von den Anthocyanen, jenen natürlichen Pigmenten, die man auch in der Heidelbeere, der Brombeere oder dem Rotkohl findet. Je nach Sorte reicht das Violett von zartem Malvenlila bis zu tiefem Purpur, ganz ohne den geringsten Zusatz.
Ein Löffel Pulver genügt, um einen ganzen Latte zu färben. Wo andere Farbstoffe zusetzen, färbt Ube von allein, dank der Pflanze. Alles pflanzlich.
Ein Geschmack, der überrascht
Man erwartet ein Gemüse. Man entdeckt ein Dessert.
Ube ist mild und genussvoll, irgendwo zwischen Vanille und Haselnuss, mit einer cremigen Textur nach dem Garen. Runder als Matcha, ohne dessen Bitterkeit, und weniger erdig als Taro. Ein Geschmack, der schon beim ersten Schluck gefällt.
Sechs Gründe, es zu übernehmen.
100 % natürlich
Eine Yamswurzel, sonst nichts.
Natürliche Farbe
Ein Violett von Anthocyanen.
Vanilliger Geschmack
Mild und rund, nie bitter.
Äußerst vielseitig
Getränke, Backwaren, Eis.
Ohne Koffein
Auch abends zu genießen.
Leicht zu dosieren
Ein Löffel genügt.
Der Ube-Latte, unser Signature-Getränk.
Mild, violett, ohne Koffein. Das Rezept, das man mit geschlossenen Augen zubereitet.

Zutaten (1 Tasse)
- 1 TL Kinampay-Ube-Pulver
- 1 TL heißes Wasser
- 200 ml Milch nach Wahl (Hafer, Mandel, Kuh…)
- Süßungsmittel nach Geschmack (optional)
Zubereitung
- Geben Sie das Ube-Pulver in Ihre Tasse
- Fügen Sie das heiße Wasser hinzu und rühren Sie zu einer glatten Paste
- Füllen Sie mit heißer Milch auf (oder kalt + Eiswürfel für die Eisversion)
- Umrühren, nach Bedarf süßen und genießen
Frisch, tiefgekühlt oder als Pulver?
Auf den Philippinen kocht man Ube frisch. In Europa ist das seltener: Die Knolle reist schlecht und hält sich kaum.
Hier ändert das Pulver alles. Getrocknet und fein vermahlen, behält Ube seine Farbe und seinen Duft, hält lange und lässt sich löffelweise dosieren. Der einfachste Weg, hier den Geschmack der Philippinen wiederzufinden.
Vorsicht bei künstlich gefärbten Produkten mit « Ube-Geschmack ». Ein echtes Ube duftet natürlich nach Vanille und zeigt ein klares, niemals grelles Violett.
Ube hört nicht beim Latte auf
Der Latte ist sein Aushängeschild, aber Ube kann mehr. Beim Backen färbt und aromatisiert es Cheesecakes, Cookies, Cremes und hausgemachtes Eis.
Überall, wo man Süße und eine spektakuläre Farbe will, genügt ein Löffel.
- Ube ist eine violette Yamswurzel (Dioscorea alata) von den Philippinen, weder Taro noch Kartoffel.
- Seine Farbe ist 100 % natürlich (Anthocyane), sein Geschmack mild und vanillig.
- Es ist koffeinfrei und lässt sich als Getränk wie als Dessert zubereiten.
Und wenn Sie es kosten würden?
Der beste Weg, Ube zu verstehen, ist noch immer, es zu genießen.
Ihre Fragen zu Ube.
Wie spricht man « Ube » aus?
Man spricht « u-be ». Das Wort kommt von den Philippinen und bezeichnet die violette Yamswurzel.
Ist Ube eine Frucht oder ein Gemüse?
Ube ist eine Knolle: eine Yamswurzel, also ein Wurzelgemüse, keine Frucht.
Was ist der Unterschied zwischen Ube und Taro?
Es sind zwei verschiedene Pflanzen. Ube ist von Natur aus violett und süßer; Taro ist neutraler und seine violette Farbe ist oft zugesetzt.
Sind Ube und violette Süßkartoffel dasselbe?
Nein. Es sind zwei Pflanzen verschiedener Familien, mit unterschiedlichen Geschmäckern und Texturen.
Wie schmeckt Ube?
Ein milder und genussvoller Geschmack, nahe an Vanille und Haselnuss, mit einer cremigen Textur nach dem Garen.
Enthält Ube Koffein?
Nein, Ube ist von Natur aus koffeinfrei: Es lässt sich zu jeder Zeit genießen, auch abends.
Warum ist Ube violett?
Dank der Anthocyane, natürlicher Pigmente, die auch in Heidelbeere oder Rotkohl vorkommen. Kein zugesetzter Farbstoff.
Wo kauft man hochwertiges Ube-Pulver?
Bei Ube Time bieten wir ein feines, natürlich duftendes Ube-Pulver der Sorte Kinampay an.